Kirchenkonzert des JBO der Musikkappelle Lengfurt

Am Sonntag den 12.11.2017 hat das Junge Blasorchester, kurz JBO, unter der Leitung von Anton Baumeister sein zweites Kirchenkonzert in der Kirche St. Jakobus Lengfurt gespielt. Unter dem Motto „Ohrenschmaus im Gotteshaus“ präsentierten die Musiker die Stücke, mit denen sie bereits den ersten Platz bei einem Wertungsspiel belegt haben und erweiterten das Programm durch ein paar weitere Stücke. Für die Musikerinnen und Musiker, vor allem für den Dirigenten, war das Konzert wieder mit viel Arbeit verbunden, da Location, Werbung und Moderation von ihnen selbst organisiert und vorbereitet wurde.

Als Eröffnungsstück spielte das Orchester ein Arrangement der Musik von dem Musical „Das Phantom der Oper“, welches in der Kirche durch den Hall und die eindrucksvollen Melodien für Gänsehaut sorgte.

Darauf folgte das Werk „Yellowstone Ouvertüre“ von Benoît Chantry. Inspiration zu diesem Stück fand der Komponist, wie der Name schon vermuten lässt, am Yellowstone Nationalpark in den USA. Das Stück beeindruckt durch seine eingängige Melodie mit Ohrwurmcharakter, die von den Holzbläsern und dem hohen Blech gespielt wird. Darunter bilden das tiefe Blech und das Schlagzeug eine rhythmische Basis.

Weiter ging es mit einem Arrangement der Filmmusik zu „Narnia – Der König von Narnia“. Die Musik beschreibt die wichtigsten Handlungen aus dem Film, so handelt die Einleitung vom Blitzkrieg und der Zerstörung Londons. Hierbei imitieren Tenorhörner und Posaunen Flugzeugmotoren und die Hölzer stellen mit einer hektischen und abgehackten Melodie die panisch Schutzsuchenden Menschen dar. In dem darauffolgenden Teil wird Notenmalerisch die Flucht aus der Stadt hinaus aufs Land beschrieben, wo die Hauptcharaktere dann das Tor zur Welt „Narnia“ entdecken. Danach kündet eine dunkle Melodie aus langen Noten, interpretiert vom tiefen Blech, von der bevorstehenden Schlacht um die Herrschaft in Narnia. Abgerundet wird das Stück mit einer majestätischen Fanfare, die vom Sieg der guten Seite kündet.

Anschließend folgte das Stück „Earth and Sky“ von Michael Sweeney. Die amerikanischen Ureinwohner glauben an eine untrennbare Verbindung von Himmel und Erde und genau davon handelt das Stück. Der Himmel wird durch die Holzbläser beschrieben, während das Schlagwerk die Erde darstellt. Ergänzt werden die beiden Gruppen durch abrundende Melodien aus dem Blech.

Mit „New Age Rock“ kam das Konzert zu einem gebührenden Ende. Das Stück von Steve McMillan besteht aus flotten Melodien, die an modernen Rock erinnern und von stabilen Grundrhythmen, die das Stück vervollständigen und mit dem nötigen Drive versorgen.

Als Antwort auf viel Applaus gab das Orchester noch „Beauty and The Beast“ zum Besten. Mit der ruhigen Musik aus dem bekannten Disneyfilm „Die Schöne und das Biest“ kehrte zum Abschluss eine ruhige, nahezu romantische Stimmung in die Kirche ein.

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